Kommentarlos

Immer wieder schön im Blick steht die kleine Dicke, bei anderen Zweiradarbeiten in der heimischen Garage.

Quasi wie ein Tagebuch ist dieser Blog eingerichtet. Ohne Kommentarfunktion. Einfach nur reinschauen. Für die vielen Themen rund um den kleinen feinen Eintopf von HONDA passt das http://www.grom-forum.de . Das Original zum Original.

Autobahn!

Bei meinem vorletzten Tagesausflug kam mehrmals die schnelle Rollbahn mit auf die Route. Und Foto? So`ne Betriebssituation wollte ich auch gerne mal farbig im Blog haben. Also heute extra eine kleine Runde auf der stadtnahen A661 gefahren. Eine passende Stelle zum Knipsen hatte ich vorher schon per Radl ausgekundschaftet.

Kamera + Funkausrüstung installiert, Grashalme umgebogen und ab geht’s. Und immer schön mittig bleiben im Fahrstreifen, diese Fahrbahn gehört gerade mir :-))

 Toll wie auf einem Rundkurs. Bin den dreimal gefahren, ohne Halt, alle Ampeln bei den Wendepunkten standen auf Grün. Thema im Kasten und abgehakt.

Von Ecke zu Ecke

Mein heutiger Routenverlauf sieht ein bisschen eckig aus.

Die erste Ecke wird markiert durch den Hoherodskopf. Dort oben ist es 7 Grad angenehmer (22°) als im Tal (29°) und ein angenehm frisches Lüftchen weht hier oben. Prima für eine Kaffeepause. Bei der Abfahrt vom Vogelsberg gefällt mir heute die Strecke von Elpenrod nach Gemünden (Felda) besonders gut. Glattes Kurvenschwingen, passend zum Tempo der MSX. Nächster Halt und Ecke in der Tour ist Stadtallendorf. Bei lieben Freunden wird jetzt auch mein Rucksack etwas erleichtert.

Da ich noch mal an die Lahn (dritte Ecke) und zurück durch den Taunus will, komme ich zwischen Salzböden und Krofdorf-Gleiberg (rote Strecke) auf eine geteerte Waldpiste – Tip aus einem Forum – die mit einer Enduro sicher mehr Freude macht, als mit meinem kleinen Dickrad. Und der zweigurtige Rucksack ist richtig unpraktisch um leicht an die Knipse zu kommen. Drum gab es heute nur einen Fotohalt. Als ich die 4. Ecke erreicht habe und wieder zuhause bin, sind es knapp 280 km mehr auf der Uhr.

Sommerloch

Kaum wird’s mal knackig warm, schon ist das Sommerloch in Sichtweite. Mein Ausflug heute führt mich über den Rheingau, nach Bacharach und weiter durch den Soonwald ins Bad Kreuznacher Land.

Die Strecke durch den Soonwald sah bei der Vorplanung gut aus, lässt sich aber nicht so richtig schön flüssig fahren, wie ich das erwartet habe.

Die eigentlichen Höhepunkte meiner heutigen Tour konnte ich im Bild nicht festhalten, dies sind mehrere Strecken auf der Autobahn. Zwei mal 9 km und aus Zeitgründen am Nachmittag dann noch eine 15 km Vollgasfahrt auf der Autobahn. Beim Abfahren zeigt das Ölthermometer knapp 120° an.

In Mainz will ich per Autobahnbrücke den Rhein queren und werde wegen Sperrung der Auffahrt erst mal ein paar Kilometer in die entgegengesetzte Richtung auf die A643 geschickt. Autobahnstrecke Nummer 4 am heutigen Tag. Reisebusse, selbst ein alter Magirus Wohnkasten überholen mich. Auch wenn ich mich sicher fühle und die Drehzahl locker um die 8000 rotiert, ist die Autobahn nur auf Teilstücken sinnvoll. Dem Motor machts sicher nix aus, der tuckert danach als sei nix gewesen.

Heute Weinstöcke soweit das Auge reicht und der erste Tag des Jahres mit richtiger Hitze. Laut Tageskilometerzähler sind das heute: 297 km. Und nachgereicht, die Karte zur Tour:

In Rot die Abschnitte über die Autobahn. Wobei die rote Strecke rechts, zur Hin- und Rückfahrt genutzt wurde.

Vaddertag

Die letzten Wochen nix gelaufen mit der MSX. Aber heute! Eine schöne Runde mit über 160 km Richtung Lahn. Und noch immer – wie am Anfang! – wie kann ich mit einem so kleinen Motorrädchen so viel Spaß haben!?

Mein Ziel ist das Besucherbergwerk Grube Fortuna bei Wetzlar. Konnte eine beginnende Führung in den Stollen zum Fotoknipsen abpassen. Hab mich dort aber nicht lange aufgehalten. Wollte ja Kurvenschwingen üben im Taunus und dabei auch die Kurbelwelle wieder richtig in Schwung bringen.

Im Routenangebot auch heute wieder ein langes Stück über eine geteerte Panzerstraße im Wald und Wirtschaftswegen übers Feld zur Abkürzung von umständlichen Landstraßenführungen. Dabei begegnen mir, oder überhole ich, Leute mit mehreren Hunden, Spaziergänger/Wanderer und Radfahrer. Mit der kleinen Grom komme ich dezent viertaktend immer wieder harmlos durch solche Situationen. Drum bleibt der serienmäßige Auspuff führ mich, noch immer die erste Wahl.

Trusetal

Feiertag mitten in der Woche. Einer Einladung folgend plane ich für heute meine Tour in den Thüringer Wald. Der Morgen ist noch richtig kühl und ich bin schon fast 2,5 Stunden unterwegs.

Die erste Pause nutze ich um ein bisschen was von der heutigen Schotterstrecke einzufangen. Vom Ort hinten, gewunden bis hier oben auf die Anhöhe. Toll, wenn ich solche Wege mit in meine Tourplanung packen kann.

Dazwischen geht es immer wieder flüssig auf der Straße voran, sonst ist die Tagesaufgabe nicht zu packen. Bei Oberalba brauche ich noch mal meine Knipsausrüstung, um etwas von der schönen Kurvenkombination einzufangen.

Da ich noch Zeit habe, kurbele ich hoch bis auf den Inselsberg (916m). Inzwischen ist die Temperatur auch angenehmer und die Sonne lässt sich öfters blicken. Das tut gut.

Bei der Abfahrt vom Berg, stoppe ich am Trusetaler Wasserfall für ein Foto und bin ein paar Minuten später bei meiner Verabredung. Am Nachmittag retour bis nach Frankfurt/Main läuft alles entspannt. Den ganzen Tag nur Landstraße, keine Autobahn. Das sind heute laut Tacho 460,8 km. Abgespult von 6:10 Uhr bis 18:05 Uhr, allerdings mit mehreren kleineren und einer größeren Pause.

Noch nachgereicht eine Karte mit dem Überblick der Fahrtroute. Die meisten Streckenabschnitte kenne ich bereits, es gibt nur ganz wenige Ecken die ich mir per Satellitenansicht bei der Vorbereitung zuhause einprägen muss. Ich fahre ohne Navi/GPS.

Meine Route zur Hinfahrt geht über den Vogelsberg, also mit Anstieg. Da am Feiertagsmorgen aber nix los ist auf de Gass, bin ich in 1 Stunde und 50 Minuten in Hofbieber, nordöstlich von Fulda. Bei der Rückfahrt nachmittags nutze ich ab Hofbieber eine südliche Umfahrung um Fulda und dann das Kinzigtal Richtung Hanau. Nachmittags ist hier mehr los und es gibt auch mehr Ampelregelungen, so komm ich auf 2 Stunden und 15 Minuten für die südliche Route.   

Ab Hofbieber bis in den Thüringer Wald fahre ich die gleiche Strecke hin- und zurück. Ohne Fotopausen ist dieser Abschnitt in 1 Stunde und 20 Minuten zu schaffen. Eine sehr schöne Landschaft mit tollen Strecken die Spaß machen.

Silberfinger

Das aus einer alten Maschinenverkleidung selbst gedengelte rostfreie Gleitblech unterm Auspuff ist jetzt über 900 km dran.

Kratzige Unkräuter oder sonstige natürliche Widerstände bleiben jetzt vom Auspuff fern. Für eine glatte Unterseite hatte ich VA-Senkkopfschrauben ausgewählt. Die haben bauartbedingt aber nur einen kleinen Innensechskant zum Schrauben. Ein kräftiges Anziehen bei der Montage ist so kaum möglich, also kam je ein Tropfen Schraubensicherung dazu. Und hält.

Obwohl nicht mehr im Verkaufsprogramm konnte ich zufällig noch ein paar neue TEGERA 9160 ergattern. Die Alten (links) sind oberflächlich schon ganz gut abgenutzt, aber immer noch gebrauchstüchtig. Eigentlich keine Motorradhandschuhe, find ich die zum Zügeln der MSX super.

Um meine HONDA TLR zum Übungsplatz zu bringen, musste ein anderer Pkw her. Die MSX kann so zukünftig auch mal auf Reise gehen. Verladen möchte ich die Maschinen jeweils mit dem Lenker zur Heckklappe. Dazu braucht’s aber noch ein paar Vorrichtungen im Fahrzeug. Hier der erste Test ob ich die 102 kg rückwärts über die Rampe geschoben bekomme. Ist machbar.

10% ungenau

Schnell das Tomtom angeschraubt und per GPS noch mal die Tachoangaben überprüft. Seit dem Winter hat das Kettenrad hinten 1 Zahn mehr. Subjektiv dreht der Motor damit etwas besser nach oben raus. Allerdings bleibt der Tachovorlauf wie zuvor.  

Fahr ich 60, kann ich 6 km/h abziehen und bin bei wirklichen 54 Stundenkilometern. Bei Tachoangabe 106 sind`s dann erfreuliche 95. Nach dem Test den Ballast vom Lenker wieder abgeschraubt, Schuhwerk gewechselt und raus ins Grüne.

Ans Wasser möchte ich und so mach ich eine kleine Tour in den Rheingau. Da ich heute meinen Funkfernauslöser nutzen will, fahre ich noch mal an die Bergstrecke bei Henschhausen. Mehrmals hoch und runter, bis ich was passendes in der Knipse habe.

Und immer wieder gerne, übersetzen mit der Fähre. Das sind heute per Tacho 233km. Ziehe ich 10% ab, dann bin ich mit knapp 210 km immer noch gut dabei.

Enduropiste

Bin im hessischen Ried zum Kaffee eingeladen. Von dort aus geht’s direkt zum nördlichen Odenwald. Bei Seeheim-Jugenheim tauche ich ein in den Wald.

Auf der Nonroder Höhe steht dieser sehenswerte fotobuntige Tankzug aus dem Fischbachtal. Die abgebildete Gegend ist in echt noch schöner und die Straßen kurvig, glatt und abwechslungsreich. Hier kommt die kleine MSX-Kurbelwelle richtig ins rotieren.

Die schmale Landstraße zwischen Nonrod und Fränkisch-Crumbach wird plötzlich zur Schotterstraße. Wo gibt`s denn noch sowas? Ein BMW –Fahrer kommt mir stehend über Löcher und Wellen auf seiner Maschine entgegen. Ich fahr die Strecke noch mal zurück und mach ein Foto. Hier oben gibt es eine Gebietsgrenze. Vielleicht ist das der Grund für diesen ca. 1 Km langen Abschnitt im 1950er Jahre Stil.

Heute probiere ich auch meinen über den Winter verbessert tastbaren Funkauslöser zum Fotografieren aus. Funktioniert. Und der ist nur bei Fotosituationen per Klett am Griff. Allerdings sind heute die Belichtung und die Schärfe der Motive noch nicht ok.

Mainaufwärts

Bereits auf meiner Rückrunde durch den Spessart quere ich bei Weibersbrunn die A3. Die ist jetzt zwischen Frankfurt und Würzburg fast fertig umgebaut und hat hier bergan 4 Fahrspuren. Super!

Mein eigentliches Ziel am heutigen Samstagnachmittag ist das Trialgelände des MSC Großheubach nahe Miltenberg am Main. Kenn ich noch nicht. Über Hanau, Seligenstadt, vorbei an Aschaffenburg, gelange ich schließlich nach Großheubach. Ist aber nix weiter los. Ich komm hier sicher noch mal her zu einer Veranstaltung.

Der eine Zahn hinten mehr aufm Kettenrad macht sich auch heute positiv bemerkbar. Der 4. Gang dreht nach oben leichter raus per 8000 Umdrehungen. Laut Tacho sind das heute 198 gefahrene Kilometer. Wird aber real etwas weniger sein. Die Abtastung für den Tacho sitzt an der Getriebeausgangswelle und da der Motor jetzt etwas mehr Umdrehungen pro Kilometer drehen muss, wegen der kürzeren Untersetzung, gibt es da eine Verzerrung. Meßfahrten per GPS sind zum Vergleichen einfach noch nötig.