Topbeleuchtung

Knackige LED Miniblinker zum Nachrüsten des Positionslichts haben sicher ihren Reiz. Die original großen Blinkleuchten an der MSX fand ich allerdings schon immer okay.

Zum „doppelten Standlicht“ gibt es unterschiedliche Ansichten in punkto Sicherheit. Insbesondere beim Blinken kann es für andere Verkehrsteilnehmer zu Irritationen beim Abbiegen kommen. Ich konnte diese Erfahrungen über jetzt 12.000 km allerdings nicht machen. Auch im innerstädtischen Bereich gab es für mich nie brenzlige Situationen deswegen.

Auf der Landstraße find ich passt alles super.

Dass ich auch bei leichten Geländeübungen mit voller Topbeflaggung unterwegs war, hat mich nicht die Bohne gestört.

Mangel

Entweder hab ich keine Zeit für die Kleine oder das Wetter passt mir nicht.

Irgendwas ist immer. Aus Mangel an neuen MSX-Abenteuern hier ein Foto aus vergangenen Zeiten, Sommer 2018. Allerdings, eine schöne Ausfahrt in diesem November will ich unbedingt noch bringen. Schaunmermal was geht.

Garagenblick

Heute will ich mir einen ersten Überblick verschaffen, was in der Winterpause an Pflegearbeiten dran ist. Spätestens im November werden die Möglichkeiten den kleinen Eintopf mal auszuführen rapid abnehmen.

In den letzten beiden Jahren kamen 3900 und 3800 Kilometer pro Saison zusammen. 2019 sind es bis jetzt etwas mehr als 3500 Km.

Wenn es zeitlich irgend geht, so dürfen sich die Pneus schon noch ein bisschen drehen. Schön wärs schon im goldenen Oktoberlaub. Mal schauen was der Wetterbericht noch bringt.

Ackergold

Nur etwas über 30 km Luftlinie von meinem Wohnort entfernt, kommt es mir so vor, als wär ich ein bisschen im Allgäu. Schmale einspurige Teerstraßen zwischen den Orten, Milchvieh auf der Weide und der Duft von frisch gepflügter Erde.

Im nahen Spessart zwischen den Tälern rund um den Hahnenkamm bin ich heute auf einer kleinen feinen Runde unterwegs (113 Km).

Florida

Die Sonntage mit Sonne nehmen gar kein Ende. Ich nutze den Tag und toure Richtung Nord-Ost. Dabei sammele ich heute 264,4 km ein.

Mein heutiges Ziel ist die Wasserkuppe in der Rhön. Die ist schon von weitem an der Radarkuppel erkennbar.

Bevor ich aufm Berg bin, gibt es erst noch eine  kleine Wasserprüfung. Prima. So eine Aktion lockert die viele Landstraßenfahrerei etwas auf.

Auch wenn die MSX von der Größe nicht viel her macht: Einen positiven Daumen an der Ampel, Fragen zum Moped an der Fähre, mehrere Zweirad-Renner daneben bleiben ungefragt, oder einfach interessierte Blicke wie hier. Das gehört auch zur Grom, in der Saison 2019.

Zauberland

Das Wetter ist so prächtig, eine kleine Runde südlich von Frankfurt könnte da passen. Im Eisenbahnmuseum in Darmstadt-Kranichstein ist an diesem Wochenende Dampflokfest. Bevor ich Kohle und Dampf schnupper, gibt’s erst mal ein Foto vom gegenüberliegenden Behelfsbahnsteig.

Für ein Modellbauprojekt benötigen wir noch Detailfotos einer Dampfspeicherlok die im Museum steht. Auch dazu nutze ich den Aufenthalt. Und bevor es weiter geht, gibt es in der kultigen Kantine noch ein Stück lecker Schwarzwälderkirsch plus Kaffee.

Etwa die Hälfte der Strecke von Darmstadt bis zur Veste Otzberg (rechts hinten am Horizont sichtbar), fahre ich auf geteerten Wirtschaftwegen. Ein kurzes Stück Schotter gehört mit dazu. Die ausgewählte Streckenführung habe ich bereits zuhause per Satellitenprogramm ausgekundschaftet.

Abseits der schnellen Routen liegt auf der Anhöhe „Hundertmorgen“. Ein paar Häuser und ein Biergarten an einer schmalen Teerstraße. Hier Motorradwandern, das passt super mit der MSX .

Direkt unterhalb der Veste Otzberg gibt es einen schönen Blick übers Land. Die Skyline von Mainhattan ist sichtbar und dahinter am Horizont die Erhöhungen des Taunus. Das waren heute schöne spätsommerlich warme 159,7 km.

Luftnummer

Dass ich mit der MSX mal so leicht aufs Treppchen komm, hätt ich nicht gedacht. Bin heute 118 km von Frankfurt entfernt beim MSC Schrecksbach, nördlich von Alsfeld .

Hier finden an diesem Wochenende 2 Läufe zum Deutschland–Cup der Classic-Trial-Serie statt. Natürlich hab ich nix gewonnen, wollt ja nur mal schauen, wie schwierig die Sektionen (Prüfungsabschnitte im Gelände) sind.

Meine vor kurzem fertige gewordene TLR 200 Reflex ist ein „Steigeisen“, welches ich dort mehrfach im Einsatz sehen konnte. War für mich ein richtig lehrreicher MSX-Ausflug ins Hessenland.

Richtung Meer

Bin ich hier schon am Meer? Nee – nicht wirklich. Das ist der Rhein bei Oestrich-Winkel.

Von hier aus hat der Rhein noch ca. 500 Flußkilometer bis zur Mündung in die große See. Trotzdem schön hier und mein erster Fotohalt heute.

Weiter geht es durchs romantische Rheintal bis ich in Osterspai eine Pause einlege. Ein paar Kilometer weiter in Braubach, gefällt mir dieser Kiosk. Also muss der mit aufs Bild. Die Rheinuferstrasse lässt sich sehr gut fahren, meist läuft es zwischen 6000 – 7000 Touren. Das ist ganz entspannt. Mit schönen Ausblicken aufs Wasser und dem ganzen touristischen Sommertreiben, das es hier gibt.

In Koblenz habe ich die Rheinseite gewechselt und fahre jetzt linksrheinisch wieder retour. Hier läuft’s etwas schneller.

In Niederheimbach, warten auf die nächste Fähre. Nach dem Übersetzen brauche ich für den Rückweg bis zur heimischen Garage noch 2 Stunden + 15 Minuten, ohne Autobahn. Der Tageskilometerzähler steht dann bei 289,8 km. Heute war es ein Tick zu warm, ansonsten ein super Tag in dieser Saison.

Mainaufwärts

Von Frankfurt aus folge ich heute dem Main quellwärts, quere dabei mehrmals über Land und Wald um Flussbögen abzukürzen, bis ich in eine Stadt komme wo der Main 80 Meter höher in seinem Flussbett fließt.

Auch wenn der größte Teil der Tagestrecke auf schneller Bahn abgespult wird, sind heute aber auch schmälere Sträßchen im Angebot. Oberhalb von Lindelbach, mache ich Rast unter Wallnussbäumen an einer schmalen und fast vergessenen Straße, so wenig ist hier los.

Mein Ziel heute: Würzburg. Am Main gegenüber der Festung Marienberg gucke ich mich ein bisschen um und mache gleichzeitig per Knipse und Stativ ein buntiges Foto für den Blog.

Hey und zwischen Greußenheim und Birkenfeld, bereits auf dem Rückweg, lädt dieser schöne Postkutschenweg zur Abkürzung über Land ein.

Eine schönes Teilstück (ca. 20km) zur Querung über den Spessart bietet das Hafenlohrtal an. Im ganzen Tal ist Limit bei 50 und so cruist es sich locker im schattigen Grund. Ein Teilstück ist gesichert durch Wildgatter. In Aschaffenburg öffnet sich wieder das Maintal und bis zur bayerisch – hessischen Grenze ist es jetzt nicht mehr weit. Am Abend stehen 298 km auf dem Tageskilometerzähler.

Oxford

Tara, da ist er mein kleiner Tankrucksack. Bestellt hatte ich den M1R und den M2R Mini Tankrucksack, wobei der M2R schon zu groß ist und wieder originalverpackt retour geht.

Die Größe passt gut. Der Lenkeinschlag ist voll möglich, ich bekomme alles Nötige zur Fotoausrüstung rein und das Smartphone findet Platz im Klarsichtfach.

Aber einfach aufschnallen geht nicht, eine gescheite Halterung mit Unterbau brauchts schon. Die Bastelzeit dazu werd ich sicher in der Winterpause haben.